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Pegida Aussteiger gründen neuen Verein

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Die Pegida-Aussteiger um Kathrin Oertel gründen einen neuen Verein. Das kündigte Oertel am Montag­mittag bei einer Presse­kon­fe­renz an. Der Verein "Direkte Demokratie für Europa" solle sich weiterhin mit den Themen Asylpo­litik und Einwan­de­rung befassen. Man wolle aber keine Gegen­ver­an­stal­tung zu Pegida sein und auch nicht gleich­zeitig mit Pegida demons­trieren. Eine erste Demo sei für kommenden Sonntag 14.30 Uhr angemeldet worden. Vergan­gene Woche waren insge­samt sechs Mitglieder des Führungs­teams bei Pegida ausge­stiegen. Hinter­grund waren u.a. das Verhältnis zu Legida in Leipzig und auslän­der­feind­liche Facebook-Postings von Pegida-Gründer Lutz Bachmann. Unter­dessen wollen am Montag­abend bis zu 3.000 Menschen auf dem Postplatz wieder für Weltof­fen­heit und Toleranz demons­trieren.Dulig sagt Pegida-Diskus­si­ons­forum abSachsens SPD-Chef und Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig hat dagegen eine Gesprächs­runde zu Pegida in Meißen abgesagt. Gemeinsam mit der Evange­li­schen Akademie Meißen sollte im Rathaus über das Thema "Vier Monate Pegida - was nun?" disku­tiert werden. In der Begrün­dung zur Absage heißt es, man habe erfahren, dass die Pegida-Mit-Organi­sa­toren an der Veran­stal­tung teilnehmen wollten. "Ihnen wollten und werden wir keine Platt­form durch ein gemein­sames Podium bieten", so die Begrün­dung. Dulig sagte, er sei für einen Dialog mit den Bürgern. Er werde die Pegida-Organi­sa­toren aber nicht mit einem gemein­samen Auftritt legiti­mieren.Mehr Informationen zur Absage des Diskus­si­ons­fo­rums