OVG: Planungen für Gymnasium Wilsdruff dürfen weiter gehen
Die Planungen für ein neues Gymnasium in Wildsruff können weitergehen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht in Bautzen. Die Richter haben eine Beschwerde des Landkreises Meißen abgelehnt. Die Meißner befürchten, dass Schüler aus ihrem Landkreis nach Wilsdruff abwandern und damit das Gymnasium in Nossen damit in Gefahr wäre. Das Gericht meinte, dies sei auch andersherum der Fall. Zudem sehe man derzeit fürs Nossener Gymnasium keine Gefahr. Die neu geplante Schule in Wilsdruff ist laut Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge dringend notwendig, da im Gymnasium Freital der Platz nicht mehr ausreicht. Eine grundsätzliche Entscheidung im Streit um das neue Gymnasium zwischen beiden Landkreisen steht noch aus.(Az.: SächsOVG, Beschl. v. 5. November 2015 - 2 B 216/15 -)