Ostrale Biennale zu Ende
Die Ostrale Biennale ist zu Ende. Die internationale Kunstausstellung schloss am Sonntag mit einem Gesamtbesucherschnitt von 25000 Gästen. Das sind weniger als in der Zeit vor Corona, so Ostrale Chefin Andrea Hilger. Vor zwei Jahren waren 28000 Besucher in der Ausstellung. Allerdings musste dieses Jahr auch wegen der Hygieneauflagen der Zutritt begrenzt werden. Das bedeutete auch Mehrkosten in Höhe von 60000 Euro. Im kommenden Jahr ist die Ostrale in Budapest, Split und Kaunas zu Gast, bevor sie 2023 nach Dresden zurückkehrt.
Haupt-Ausstellungsort der OSTRALE war in diesem Jahr die zentral in der Dresdner Lingnerstadt gelegene ehemalige Robotron-Kantine. Der seit Jahren leer stehende Ostmoderne-Pavillon hat sich nach Beräumung und erster provisorischer baulicher Sicherung als idealer Standort erwiesen: „Unsere Besucher waren begeistert von dem historischen Charme des Gebäudes, den Lichtverhältnissen und der Raumstruktur. Wir hoffen, das Gebäude auch künftig nutzen zu können. Es wäre nach niedrigschwelliger Sanierung ideal für die Präsentation insbesondere von zeitgenössischer Kunst. Mit der Gebäudeeigentümerin Gateway Real Estate, der wir zu großem Dank verpflichtet sind, sind wir dazu in konstruktivem Austausch“, so Franz Leyser, Vorsitzender des Freundeskreises OSTRALE.freunde.