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Orosz verzichtet bei Nacktbild auf Verfassungsklage

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Der juris­ti­sche Streit um das Nackt­bild von Dresdens Oberbür­ger­meis­terin Helma Orosz ist beige­legt. Nach ihrer Nieder­lage vor dem Oberlan­des­ge­richt verzichtet Orosz nun auf einen Gang vor das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt. „Für mich ist die Sache erledigt“, zitierte die „Dresdner Morgen­post“ das Stadt­ober­haupt. Orosz war in dem Prozess der Malerin Erika Lust unter­legen. Diese hatte aus Protest gegen den Bau der umstrit­tenen Waldschlö­ßchen­brücke die CDU-Politi­kerin nur mit Strapsen und Amtskette bekleidet darge­stellt. Orosz wollte per einst­wei­liger Verfü­gung verbieten lassen, dass das Bild öffent­lich gezeigt wird.