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Ordnungsamt zieht Bilanz der Schulwegkontrollen

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Bei den Schulwegkontrollen im Februar hat das Dresdner Ordnungsamt über rund 130 Fehlverhalten registriert. 77 Verwarnungsgelder und 52 mündliche Verwarnungen – so die Zahlenbilanz des Gemeindlichen Vollzugsdienstes (GVD).Vom 5. bis 15. Februar wurde der Verkehr vor Schulen und Kitas speziell in Striesen und Blasewitz überwacht. Die häufigsten Verstöße waren Parken in zweiter Reihe, auf dem Gehweg oder am linken Fahrbahnrand. „Ich bin erschrocken, wie rücksichtslos einige Eltern mit der Sicherheit anderer und der eigenen Kinder umgehen. Alle müssen sich an geltende Regeln halten. Gerade Eltern sollten hier Vorbilder sein“, so der Erste Bürgermeister Detlef Sittel.52 Autofahrer ließen sich über ihr Fehlverhalten aufklären und korrigierten es. „Da sich die Betroffenen einsichtig zeigten, kamen sie mit dieser mündlichen Verwarnung davon. Ich hoffe, diese Einsicht hält länger als einen Tag an“, mahnt Sittel zu mehr Rücksicht. In 77 Fällen zeigten die Autofahrer keine Einsicht oder waren nicht anzutreffen. Dann wurden entsprechende Ordnungswidrigkeiten angezeigt. Die Betroffenen müssen mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Zum Teil reagierten Eltern aggressiv gegenüber den Bediensteten des GVD.Doch es gab auch positive Resonanz von Eltern, die die Kontrollen zur Schulwegsicherheit unterstützen. Das Ordnungsamt wird die Kontrollen weiterhin in regelmäßigen Abständen fortführen und dabei auf Hinweise eingehen.