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Ordnungsamt verschärft Corona-Kontrollen - auch in zivil

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Das Ordnungsamt hat die Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln verschärft - auch in zivil. Wie der Erste Bürgermeister Detlef Sittel mitteilte, sollen diese Beamten vor allem Verstöße ahnden, die bei uniformierten Polizisten schnell noch korrigiert werden. In der vergangenen Woche wurden vor allem die Innenstadt und die sechs größten Einkaufzentren kontrolliert. Dabei wurden insgesamt 78 Verstöße gegen die Mundschutzpflicht festgestellt.

Im Elbe Park nahmen die Bediensteten neben den Kunden auch einen Imbissverkauf ins Visier, an dem die Mitarbeiter keine Mund-Nasenbedeckung trugen und an dem auch keine sonstigen Schutzmaßnahmen ergriffen worden waren. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass für den Imbiss außerdem kein schriftliches Hygienekonzept vorlag. Dieser Verstoß wurde ebenfalls angezeigt. Bei der Nachkontrolle konnte ein Hygienekonzept vorgewiesen werden.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes gehen auch weiterhin Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Durch einen Anruf  wurden sie so auf ein Kosmetikstudio aufmerksam gemacht, welches trotz Verbotes noch geöffnet haben sollte, obwohl nur die Vornahme medizinisch notwendiger Behandlungen erlaubt war. Um die Aussage zu prüfen versuchten zwei Mitarbeiter einen Termin für eine Kosmetikbehandlung zu vereinbaren. Das Kosmetikstudio verwies jedoch auf die Corona-Regeln und ein Verstoß war damit nicht nachweisbar.

Auch die Einhaltung des Alkoholabgabeverbots zwischen 22:00 und 6:00 Uhr wurde überprüft. Vor allem Objekte, bei denen eine Beschwerde beim Ordnungsamt vorlag wurden hier kontrolliert. Alle Lokalitäten hielten sich jedoch an die Corona-Schutzverordnung.

Die Kontrollen sollen weiterhin fortgesetzt werden – auch in zivil.