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So viel Geld lassen Konzertbesucher in Dresden

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Open-Air-Konzerte bringen den Tourismus in Dresden zum Boomen! Laut einer Studie der Dresden Marketing GmbH sind 57 Prozent aller Konzertbesucher Gäste von außerhalb, die bis zu 300 Euro pro Person lassen.

Am meisten Geld geben Kaisermania-Fans aus, dicht gefolgt von Besuchern der Konzerte in der Jungen Garde und am Elbufer. Von den 57 Prozent der Konzertbesucher, die von außerhalb anreisen, kommen 32 Prozent nur für das Konzert, sind also Tagesgäste. Etwas weniger (25 Prozent) bleiben über Nacht. Dabei buchen sie nicht nur eine, sondern oftmals zwei Nächte.

Insgesamt gaben die Tagesgäste 113 Euro pro Person aus. Bei Übernachtungsgästen ist es mit 293 Euro fast das Dreifache. Davon profitieren nicht nur Hotels, sondern auch Gastronomiebetriebe und der Einzelhandel.

Fast 50 Millionen Euro an Umsatz kamen durch Veranstaltungen in Dresden im Jahr 2023 zusammen. Fast 700.000 Euro der sogenannten Beherbergungssteuer entfiel allein durch die Events bei den Filmnächten am Elbufer und in der Jungen Garde.

 

So wurde die Studie durchgeführt

Die Bedeutung von Pop- und Rockkonzerten wurde beispielhaft an zwei Eventorten und ausgewählten Konzerten untersucht, zum einen bei den Filmnächten am Elbufer Dresden und sechs Konzerten in der Saison 2023 (von Apache 207, CRO, Silbermond, Feine Sahne Fischfilet sowie Roland Kaiser bei der Kaisermania) und zum anderen bei der Freilichtbühne Junge Garde und sechs Konzerten (bei Die Prinzen, Howard Carpendale, Zucchero, LEA, MODERAT und DJ Purple Disco Machine).

Zusätzlich dazu wurde im Rahmen von acht Kinofilmvorführungen bei den Filmnächten am Elbufer Dresden befragt (bei Blockbuster- und Nischenfilmen). 

Die Datenerhebung wurde im Zeitraum zwischen Juni und September 2023 durch persönliche Befragungen der Konzertbesuchenden vor Ort durch ein von der DMG beauftragtes Umfrageinstitut durchgeführt. Insgesamt wurden 3.500 persönliche Interviews mit den Konzertbesuchern geführt. Die Berechnung der wirtschaftlichen und touristischen Effekte wurde durch das wissenschaftliche Institut NIT Kiel vorgenommen.