• Markus Füchtner, Carola Seifert und Volker Füchtner (v.l.) freuen sich über die Vielzahl ein Einsendungen zum Nussknackerwettbewerb.

Online-Voting zum Seiffener Nussknacker-Wettbewerb läuft

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Anfang des Jahres hatte Markus Füchtner aus der Seiffener Erfinderwerkstatt der Nussknacker einen Wettbewerb ausgelobt. Man konnte eine Nussknacker zeichnen und nach Seiffen schicken. Rund 100 Zeichnungen sind eingegangen, vor allem von Kindern.

Die eingegangenen Motive sind sehr vielgestaltig. Interessant sind dabei die Unterschiede zwischen Einsendungen von Mädchen und Jungen. So haben die Mädchen in erster Linie Nussknackerinnen gezeichnet. Darunter befinden sich unter anderem Prinzessinnen oder feenartige Wesen.

„Ich habe mich bislang immer gesträubt, weibliche Nussknacker herzustellen“, räumt Markus Füchtner ein. Er könne es sich nicht vorstellen, Frauen in die doch derbe Nussknacker-Form zu pressen und mit den grimmigen Gesichtern samt der großen Zähne zu versehen. Das mit den natürlichen weiblichen Formen so in Einklang zu bringen, dass das auch noch schön aussieht, hielt er für kaum machbar. „Sollte nun doch ein Entwurf für eine Nussknackerin gewinnen, muss ich da wohl durch“, erklärte er.

Jungs haben vor allem Roboter, phantasievolle Superhelden und Actionfiguren entworfen. Diese umzusetzen würde meist das kleinere Problem darstellen.

Alle Entwürfe sind im Internet zu sehen, bis Ende August kann jetzt online abgestimmt werden, und zwar hier.

Der Nussknacker-Entwurf mit dem meisten Stimmen wird gebaut und liegt dann auch pünktlich an Heiligabend als Geschenk unterm Weihnachtsbaum.

Audio:

Markus Füchtner