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Ohne Transportbox! Welpenschmuggel an der A17 aufgeflogen

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Sie befanden sich im Fußraum hinter dem Fahrersitz, saßen stundenlang in ihren Exkrementen und waren zum Teil ohne Transportbox: Die Bundespolizei hat einen Welpenschmuggel nahe der A17 in Bahratal gestoppt.

Den Angaben zufolge hatten die Beamten den PKW mit bulgarischer Zulassung am Wochenende kurz vor Mitternacht kontrolliert. Die beiden Autoinsassen, ein Niederländer und ein Bulgare, konnten sich zwar ausweisen. Jedoch entdeckten die Polizisten im Wageninnere mehrere Welpen der Rasse Zwergspitz sowie ein Muttertier. Sie sollten von Bulgarien über Tschechien und Deutschland bis hin in die Niederlande gebracht werden. Vier von ihnen mussten ohne Transportbox, nur auf Küchentüchern platziert, stundenlang ausharren. 

Einer der Hunde befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Die notwendigen EU-Pässe für die Vierbeiner konnten auf Nachfrage nicht vorgelegt werden.

Die Hunde wurden in ein Tierheim übergeben. Gegen den Mann aus den Niederlanden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tiergesundheitsgesetz eingeleitet. Darüber hinaus musste er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Bundespolizei durfte dieser weiterreisen.