++ EIL ++

Obdachlose suchen Schutz vor Kälte: Dresden hilft

Zuletzt aktualisiert:

Bei den derzeitigen Minusgraden hat das Sozialamt ein besonderes Auge auf die vielen Obdachlosen bei uns in der Stadt. Generell muss in Dresden niemand im Freien übernachten. Es gibt 386 Übernachtungsplätze in neun Einrichtungen sowie 29 Wohnungen.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 lebten dort 336 Frauen und Männer. Neben einem Schlafplatz und dem Aufenthalt am Tag, der Möglichkeit zum Duschen und zur Zubereitung von Essen werden dort weitere Unterstützungsleistungen angeboten. Darüber hinaus gibt es 50 Notschlafplätze, die bei Bedarf erweitert werden können.

Zusätzliche Möglichkeiten bieten die ökumenischen Nachtcafés. Im täglichen Wechsel öffnen die Kirchgemeinden jeweils von 20 bis 7 Uhr ihre Türen. Dort bekommen die Menschen Getränke und eine warme Mahlzeit. Es gibt die Möglichkeit, zu duschen oder die Wäsche zu waschen und zu trocknen. Welche Nachtcafés geöffnet haben, ist aufgelistet unter www.diakonie-dresden.de

Die Heilsarmee leistet Straßensozialarbeit als Hilfe für wohnungslose Menschen. Im Winter ist sie mit einer Kältestreife in der Stadt unterwegs und bietet obdachlosen Menschen auf der Straße warme Getränke und Suppe sowie Gesprächsmöglichkeiten an.

Wer einen obdachlosen Menschen in der Stadt sieht, der sich augenscheinlich in einer gesundheitlichen Notlage befindet und nicht ansprechbar ist, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Wenn man sich nicht traut, obdachlose Menschen anzusprechen oder nicht weiß wie, sollte man andere Passanten um Mithilfe bitten.

Weitere Informationen
www.dresden.de/wohnungslosigkeit
www.dresden.de/obdach