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OB Hilbert weist Vorwürfe zu Kungelei zurück

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Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu Kungelei im Rathaus zurückgewiesen. Das seien plumpe öffentliche Angriffe oft unterhalb der Gürtellinie, sagt der OB in einem Interview mit der Sächsischen Zeitung. Er habe sich nichts vorzuwerfen.

Hilbert steht wegen Partys, Dienstreisen und privaten Problemen erheblich unter Druck. Vor allem die Linken attackieren ihn immer wieder, insbesondere mit Blick auf die 18er-Partys im Rathaus. Bei der Vergabe der Aufträge ist nach Aussage von Hilbert aber „ein ganz sauberer Prozess gelaufen.“

„Wir neigen in unserer Gesellschaft zur Skandalisierung“, so Hilbert im Interview mit der SZ. „ Wie sich unsere Stadt seit Jahren positiv entwickelt, diese Themen verkaufen sich medial scheinbar nicht so gut, wie vermeintliche Skandale. Zudem befinden wir uns im Vorwahlkampf. Der kleinste gemeinsame politische Nenner scheint zu sein, sich am Oberbürgermeister abzuarbeiten. Weder Linke noch SPD bewerben sich derzeit wirklich mit Inhalten um den Wähler.“

Die Frage ist nun, ob sich der OB mit seinen politischen Gegnern im Stadtrat versöhnt oder ob er zum Angriff übergeht. Im Interview mit der Sächsischen Zeitung reagiert er gelassen: „Die Wähler entscheiden nächstes Jahr bei der Kommunalwahl: Wer hat echte Zukunftsideen für die Stadt und wer greift nur persönlich an. Ich wünsche mir für die Zukunft Dresdens ein konstruktiveres Agieren in der Stadtpolitik.“