Novembersteuerschätzung wirkt sich auf Haushaltsentwurf der Stadt Dresden aus

Zuletzt aktualisiert:

In die aktuell laufenden Haushaltsberatungen der Stadt Dresden müssen neue Zahlen einfließen.  Grund: die Novemberprognose des Arbeitskreises Steuerschätzer sieht eine Erholung der Konjunktur erst wieder zum Jahresende 2021 oder Anfang 2022. Damit verbunden wären auch geringere Steuereinnahmen – etwa bei der Gewerbesteuer. Aber auch das Abrechnungssystem sowie die Tarifsteigerung im Öffentlichen Dienst wirken sich auf die weiteren Planungen aus. Insgesamt führen die Veränderungen bis 2025 zu einer Deckungslücke von rund 120 Millionen Euro, so der Finanzbürgermeister. Nun sollen die Stadträte beraten wie die bereits geplanten Ausgaben doch noch finanziert werden könnten oder Abstriche gemacht werden müssen. Im Dezember will der Stadtrat den kommenden Doppelhaushalt verabschieden.