Notfalldose als Lebensretter
Die Stadt Dresden empfiehlt vor allem Senioren eine Notfalldose im Kühlschrank zu platzieren. In der kleinen Plastikbox finden die Helfer im Notfall alle wichtige Information wie die Blutgruppe, Medikamente oder Allergien. Außerdem sind auf dem Faltblatt auch eventuell durchgeführte Operationen, eingesetzte Implantate und Herzschrittmacher sowie die Versicherungsnummer, Kontaktdaten des Hausarztes und von Angehörigen verzeichnet.
Auch im Ernstfall dürfen die Rettungskräfte ohne Erlaubnis nicht in Schränken oder Taschen der Betroffenen suchen. Die Notfalldose soll dieses Problem lösen. Ein Aufkleber an der Innenseite der Wohnungstür sowie am Kühlschrank weist den Rettern den Weg.
Wichtig ist jedoch die Angaben auf dem aktuellen Stand zu halten. Notfalldosen gibt es in Seniorenbegegnungsstätten und beim Sozialamt. Bislang hat das Sozialamt bereits mehr als 2 500 Notfalldosen vor allem an Verbände und Einrichtungen der Alten- und Seniorenhilfe verteilt.