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Notbetreuung ist gut angelaufen

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Die Notbetreuung in städtischen Kitas und Horten ist gut angelaufen. Das teilte die Stadt mit. In den Kindertageseinrichtungen des städtischen Eigenbetriebs sollen am Montag rund 1.600 Kinder betreut worden, davon 550 Kinder in Horten. Zum Vergleich: Im regulären Betrieb betreuen die kommunalen Kindertageseinrichtungen derzeit rund 26.540 Kinder.

Es werden ausschließlich Kinder betreut, soweit und solange beide Elternteile oder der alleinerziehende Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist, so die Stadt. Für bestimmte Berufsgruppen genügt es, wenn nur ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur beruflich tätig ist sowie eine Betreuung durch den anderen Elternteil nicht abgesichert werden kann. Den Einrichtungsleitungen ist die Tätigkeit in einem Bereich der kritischen Infrastruktur mittels schriftlicher Bestätigung des Arbeitgebers nachzuweisen.

Die Betreuung findet in festen Gruppen und mit festen Bezugspersonen in festgelegten Räumen oder Bereichen statt. Dabei soll ein Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen und des zugehörigen Personals in den Gebäuden sowie auf den Freiflächen der Kindertageseinrichtungen vermieden werden. Eine Betreuung von Kindern aus unterschiedlichen Gruppen, wie es frühmorgens oder am späteren Nachmittag in vielen Kindertageseinrichtungen üblich ist, kann daher während der Notbetreuung nicht stattfinden. Inwiefern eine Notbetreuung in den regulären Öffnungszeiten angeboten werden kann, hängt von der jeweiligen Personalsituation in den Einrichtungen ab. Abweichungen werden in Abstimmungen mit den Eltern vorgenommen.  

Seit Montag haben Kitas und Schulen bis einschließlich dem 10. Januar 2021 geschlossen. Das wurde mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung am 11.Dezember beschlossen.