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Niedrigwasser: Sächsische Dampfschifffahrt sucht neue Einnahmequellen

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Die Sächsische Dampfschifffahrt will aufgrund der schwierigen finanziellen Lage neue Geschäftsmodelle entwickeln. Am Freitag sollen die Gesellschafter, also die Anteilseigner, der Dampfschifffahrt zusammenkommen. Das kündigte Geschäftsführerin Karin Hildebrandt am Dienstag in einer Pressemitteilung an.

Einer von ihnen aus dem süddeutschen Raum hatte gegenüber der SZ vorgeschlagen, alle Dampfer und Schiffe zu verkaufen. Wegen des Niedrigwassers lagen die Dampfer im vergangenen Jahr wochenlang auf dem Trockenen. Auch in diesem Jahr mussten die Fahrpläne wegen Niedrigwasser bereits mehrfach zusammengestrichen werden. Im vergangenen Jahr wurde ein Minus von 800.000 Euro eingefahren. Insgesamt soll die Dampfschifffahrt laut SZ von den Anteilseignern eine Finanzspritze von zwei Millionen Euro angefordert haben.

Über eine PR-Agentur hat die Dampfschifffahrt folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Statement der Geschäftsführung

„Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern arbeiten wir daran, die Tradition der Weißen Flotte für Dresden langfristig zu erhalten. Derzeit befinden wir uns mitten in einem Modernisierungs- und Restrukturierungsprozess. Am Freitag, 12. Juli 2019 treffen die Gesellschafter und Kommanditisten der Sächsischen Dampfschifffahrt in Dresden eine wichtige Entscheidung: Auf der Gesellschafterversammlung werden die Weichen für die Zukunft der Weißen Flotte gestellt, so dass wir unser Geschäft an die neuen klimatischen Rahmenbedingungen anpassen können. Dieses Treffen ist auch der richtige Ort, um über andere und neue Ideen für die Wettbewerbsfähigkeit der Sächsischen Dampfschifffahrt zu sprechen“, sagt Karin Hildebrand, Geschäftsführerin der Sächsischen Dampfschifffahrt.

„Erst mit dem positiven Votum der Kommanditisten sind wir in der Lage, Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Schon heute denken wir über neue Geschäftsmodelle und zusätzliche Einnahmemöglichkeiten nach. Wenn die Kommanditisten die Modernisierung und Restrukturierung mittragen, können wir die neuen Geschäftsmodelle strategisch und zukunftsorientiert umsetzen“, erklärt Karin Hildebrand zum Schluss.