Neues Verwaltungszentrum in Dresden wird teurer
Das neue Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz wird teurer als geplant. Rund 1,8 Millionen Euro muss die Stadt nachschießen. Unter anderem, weil die Baugrube wegen schwieriger Bodenverhältnisse deutlich größer ausgehoben wurde.
Von vier geplanten Kranstandorten konnten nur drei umgesetzt werden. Deshalb musste die Baufirma wesentliche größere Kräne mit entsprechenden Fundamenten einsetzen. Für einen Grundstücksankauf, die vorbereitenden Maßnahmen des Wettbewerblichen Dialogs, die Verfahrensbetreuung des Wettbewerblichen Dialogs, die Planungskosten der Tiefbauleistungen, die Erschließung eines Brunnens und eines Brunnenbaus sowie die gesamten Tiefbauarbeiten werden jetzt laut Stadt Kosten von rund 12,5 Millionen Euro entstehen. Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt aus dem Haushalt des Amtes für Hochbau und Immobilienverwaltung.
„Mit dem Abschluss des Wettbewerblichen Dialogs im Januar 2021 wurde die Planung fortgeschrieben und präzisiert“, erklärt Marcus Felchner, Leiter des Amtes für Hochbau und Immobilienverwaltung. „Bis Januar 2022 gab es laufende Anpassungen, die teilweise erhebliche Auswirkungen auf die Ausführung des Tiefbaus haben. So wurden Sohlhöhen neu definiert und die Schächte im Außenbereich angepasst, was sich auf die Verbauplanung und den Aushub der restlichen Aushubmassen auswirkte. Im Verlauf der Tiefbauarbeiten stießen wir auch auf Bauwerke im Boden, welche beseitigt werden mussten. Trotz Baugrunduntersuchungen wurden diese vorher nicht entdeckt. Außerdem musste eine große Menge von Antimon-Blei auf einer Sonderdeponie entsorgt werden.“
