- Strahlende Gesichter bei der Eröffnung des neuen Ukraine-Zentrums.
- Für die ukrainischen Frauen gibt es z.B. Mutter-Kind-Kurse...
- .... oder auch verschiedene kulturelle und künstlerisch Angebote, wie Malen.
Neues Ukraine-Begegnungszentrum in Dresden
Mitten in Dresden ist ein neues ukrainisches Begegnungszentrum entstanden. In dem Untergeschoss der QF-Passage beim Neumarkt laden ab sofort mehrere Räume zum Austausch und Ankommen ein. Geboten werden u.a. ein Kinderzentrum mit Deutschunterricht, eine Medienschule für Jugendliche oder ein Seniorentreff. Geplant sind monatliche kulturelle Events oder Stammtische.
Dabei sind die Dresdner herzlich willkommen, sagte uns die Organisatorin Dr. Tetiana Ivanchenko: „Mit dem 'Ukrainischen Haus' wollen wir keine geschlossene Gesellschaft von Ukrainern für Ukrainer schaffen, sondern ein gemeinsames schützendes Dach, ein Zuhause für die Tausende, die vor dem Angriffskrieg Russlands fliehen mussten. Wir wollen einen Ort des Zusammentreffens und Austausches schaffen, wo sich Dresdner und Ukrainer treffen und zugleich über sowie voneinander lernen können – über die jeweilige Kultur, die Sprache und die Traditionen.“
Bei der Eröffnung des neuen Zentrums war auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit dabei. „Als sich die Möglichkeit ergab, hier mitten in der Stadt, zu sehr günstigen Konditionen ein Ukrainisches Haus zu eröffnen, haben wir natürlich beherzt zugegriffen“, so Hilbert. Lediglich die Betriebskosten sind zu finanzieren, die Stadt unterstützt mit Geldern aus dem lokalen Handlungsprogramm für Demokratie und Toleranz. Die Kaltmiete wird von dem Gebäudeeigentümer übernommen. Die Unterstützung ist zunächst auf ein Jahr ausgelegt, wie es dann weitergeht, wird sich zeigen. „Ich gehe davon aus, dass das fortgeführt wird“, so Hilbert weiter. Bereits am Eröffnungstag zeigte sich das große Interesse.
Laut Stadt sind seit Kriegsbeginn insgesamt 8.832 Schutzsuchende aus der Ukraine in Dresden angekommen und registriert worden. Von diesen Geflüchteten leben in Dresden aktuell 7.254 Menschen. (Stand 1. November 2022)


