Neues Schülerlabor in Rossendorf eingeweiht
In Rossendorf ist am Dienstagmittag das neue Schülerlabor in Betrieb genommen worden. Jährlich nutzen mehr als 3000 Schüler die angebotenen Experimentiertage. Sie können dabei zu Magentismus, Radioaktivität und Wellenoptik Experimente durchführen. In dem neuen Labortrakt gibt es nun deutlich mehr Angebote. Zur feierlichen Einweihung sind Schüler aus Radeberg, Meißen und Bühlau gekommen.
Als Gäste waren außerdem Kultusminister Christian Piwarz, Dr. Volkmar Dietz (BMBF), Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Prof. Heike Graßmann vom Max-Delbrück-Centrum Berlin dabei. Außerdem ist ein Kooperationsvertrag zwischen dem HZDR und dem Martin-Anderson-Nexö-Gymnasium geschlossen worden.
Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) forscht auf den Gebieten Energie, Gesundheit und Materie. Dabei stehen zum Beispiel Fragen im Fokus, wie man Energie und Ressourcen effizient, sicher und nachhaltig nutzt oder wie Krebserkrankungen besser visualisiert, charakterisiert und behandelt werden können. Geforscht wird auch dazu, wie sich Materie und Materialien unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen verhalten.
Zur Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragen betreibt das HZDR ein Ionenstrahlzentrum, das Hochfeld-Magnetlabor Dresden und das ELBE-Zentrum für Hochleistungs-Strahlenquellen. Das HZDR ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, hat fünf Standorte (Dresden, Freiberg, Grenoble, Leipzig, Schenefeld bei Hamburg) und beschäftigt knapp 1.200 Mitarbeiter.