Neues Großgerät für innovative Krebstherapie am Uniklinikum

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Als erster Standort in Ostdeutschland ermöglicht die Dresdner Uniklinik eine neuartige Krebstherapie. Mit einem speziellen Großgerät können Krebszellen hochpräzise beschossen und unschädlich gemacht werden. Gleichzeitig wird die Strahlenbelastung der Patienten minimiert.

Neun Millionen Euro haben der Freistaat und die EU in das Gerät investiert. Deutschlandweit sind nur vier weitere dieser Art in der Patientenversorgung im Einsatz: in Heidelberg, Tübingen, München und Trier.

Das 16 Tonnen schwere Gerät ermöglicht, die Lage des Tumors und der ihn umgebenden Organe hochaufgelöst und in Echtzeit während der Bestrahlung abzubilden. Kleinste Tumore in schwer zugänglichen Körperregionen können identifiziert und sicher bestrahlt werden, ohne gesundes Gewebe dabei zu sehr mit zu schädigen. 

„Diese individualisierte Hochpräzisions-Bestrahlung ist die Zukunft in der Strahlentherapie", sagt sagt Prof. Esther Troost, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Dresdner Uniklinikums. "Mit dem neuen Großgerät startet die Hochschulmedizin Dresden in ein neues Therapiezeitalter“,