- Das neue Eingangsgebäude überzeugt mit Stil, Funktion und nachhaltigem Bauen mit Holz.
Neues Eingangsgebäude für Wildgehege Moritzburg
Im Wildgehege Moritzburg ist am Dienstag das neue Eingangsgebäude feierlich eröffnet worden. Im Herbst 2021 wurde das Projekt gestartet. Das alte Eingangsgebäude konnte den Anforderungen an Statik, Toiletten, Technik oder Küche nicht mehr gerecht werden. Es wurde entkernt und Stück für Stück abgerissen. Im Sommer letzten Jahres wurde dann die neue Bodenplatte gegossen und das neue Entree in Holzbauweise errichtet. 2,6 Millionen Euro wurden laut Sachsenforst investiert. Mit dem Neubau verbessert sich auch die Ausstattung für den Imbissbetrieb und der sanitären Einrichtungen. Ein Pächter für den Imbissbetrieb wird derzeit noch gesucht.
Viele neue Tierarten können entdeckt werden
Auch in anderen Bereichen des Wildgeheges gibt es Veränderungen: So sind erst kürzlich die drei Jungwölfe Ronja, Raja und Remo in ihr 2,5 Hektar großes Areal eingezogen. Sie folgen den Wölfen, die im Frühjahr infolge ihres hohen Alters verstorben waren. Auch Rotmilan, Schleiereule sowie Turm- und Wanderfalke können seit kurzer Zeit aus nächster Nähe erlebt werden. Im alten Wolfsgehege fühlen sich nunmehr Steinböcke wohl. Zudem können jetzt auch Wildpferde und Damhirsche mit unterschiedlicher Fellfärbung in den weitläufigen Anlagen beobachtet werden. Im Winterhalbjahr sollen Wisente das ehemalige Elchgehege beleben.
Am 3. Oktober findet das jährliche Familienfest im Wildgehege statt. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt an diesem Tag frei.
Das Wildgehege Moritzburg ist mit durchschnittlich 150.000 Besuchern die größte waldpädagogische Einrichtung von Sachsenforst.
