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Neues Afrikahaus im Dresdner Zoo ab Mittwoch offen

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Das neue Afrikahaus im Dresdner Zoo wird Mitte kommender Woche feierlich eröffnet. Die aufwändigen Sanierungs- und Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen. Die Elefanten beziehen derzeit ihr neues Domizil und gewöhnen sich an die neue Umgebung, sagte Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena.

Die neue Halle kommt ohne Stützen aus, die Dickhäuter haben dadurch deutlich mehr Platz. Damit ist jetzt eine der größten Elefantenhallen in Deutschland entstanden. Laut dem Zoodirektor Karl-heinz Ukena gibt es über 50 Türen und Töre. Davon lassen sich 28 Tore hydraulisch bewegen. Außerdem wurden vier Boxen für die Elefanten gebaut. In einer Box ist zum Beispiel die Pediküre für die Elefanten möglich. Zudem entstand eine Mutter-Kind-Box, falls es wieder Nachwuchs geben sollte. Der Dresdner Zoo würde sich dazu gerne einen Elefantenbullen aus Halle ausleihen.

Neben den drei Elefantenkühen Drumbo, Mogli und Sawu leben dort jetzt auch Mandrills, Nacktmulle und Rüsselspringer. Von der neunköpfigen Mandrillgruppe mussten drei Tiere für den Umzug narkotisiert werden. Die anderen wurden in Boxen gelockt und so in die neue Anlage gebracht, hieß es. 

Das Afrikahaus war wegen Umbaus knapp drei Jahre geschlossen. Die Bauarbeiten hatten sich mehrfach verzögert, die Baukosten sind deswegen um knapp eine Million auf 8,6 Millionen Euro gestiegen. Am kommenden Mittwoch erfolgt nun die feierliche Wiedereröffnung.