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Neuer Wirbel um Pegida-Chef

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Die Staats­an­walt­schaft Dresden hat ein Ermitt­lungs­ver­fahren gegen Pegida-Chef Lutz Bachmann wegen des Verdachts der Volks­ver­het­zung einge­leitet. Das sagte Oberstaats­an­walt Jan Hille am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Dabei geht es um fremden­feind­liche Facebook-Posts, die angeb­lich von Bachmann stammen sollen. Darin bezeichnet Bachmann Flüch­linge als "Gelumpe", "Dreck­s­pack" und "Viehzeug". Ein entspre­chender Screen­shot kursiert im Internet. Ob das Bildschirm-Foto eine echte Unter­hal­tung von Lutz Bachmann zeigt, ist aller­dings unklar. Die sogenannten Posts sollen vom 19. September vergan­genen Jahres stammen und tauchten auf der Facebook­seite "Anony­mous News Germany" auf. Zudem sorgt ein Foto von Lutz Bachmann mit Hitler-Bart für Aufre­gung. Dieses sei aber ein Scherz gewesen und zwar in Anleh­nung an die Chris­toph Maria Herbst-Satire "Er ist wieder da".Wie Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel mitteilte, könne sie sich noch nicht zur Echtheit der Kommen­tare auf Facebook äußern. Noch im Laufe des Tages soll es eine Erklä­rung von Pegida geben.