Neuer Vorschlag für Finanzierung des Kulti-Umbaus
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Der Kulturpalast soll wie geplant umgebaut werden, obwohl 35 Millionen Euro EU-Fördergelder weggefallen sind. Das Finanzloch will die Stadtverwaltung nun hauptsächlich durch Einlagen von der Sozialstiftung und der Kreuzchorstiftung stopfen. Die beiden städtischen Einrichtungen haben mehr als 27 Millionen Euro Kapital. Die sollen komplett in den Kulti-Umbau fließen. Die Stiftungen sollen in Zukunft ihre Zinsen nicht mehr von einer Bank, sondern von der Stadtverwaltung bekommen. Laut Finanzbürgermeister Vorjohann sei das die einzige Lösung, um so viel Geld zu beschaffen, ohne andere große Bauvorhaben zu gefährden. Der Dresdner Kreuzchor kritisiert die Pläne. Letztes Wort hat am 4. April der Stadtrat.