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  • (v.l.n.r): Janett Krätzschmar-König, Jens Zander, Oleg Jampolski, Martin Kisza, Tina Chen, Mei-Chen Spiegelberg, Harry Liu

Neuer Verein schlägt Brücke zwischen Dresden und Taiwan

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Ein neu gegründeter Verein will den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Dresden und Taiwan fördern. Im Zusammenhang mit der Ansiedlung des Chipkonzerns ESMC wollen die Initiatoren Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und internationale Fachkräfte zusammenbringen. Der Verein trägt den Namen Formosa. Hervorgegangen ist er aus der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Taiwan meets Dresden“.

„Wir sehen großes Potenzial, gemeinsam eine echte Willkommenskultur zu schaffen“, erklärt Gründungsmitglied Tina Chen. „Dresden entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Standort für taiwanische Unternehmen der Halbleiterindustrie. Für die Fachkräfte und Familien, die mit diesen Unternehmen nach Dresden kommen, möchten wir Brücken in die Stadtgesellschaft bauen - durch Begegnung, Verständnis und gegenseitige Wertschätzung.“ 

Formosa Dresden will damit einen konkreten Beitrag dazu leisten, dass taiwanische Communitys in der Region nicht nur beruflich ankommen, sondern sich auch gesellschaftlich willkommen und eingebunden fühlen. Zugleich soll die Dresdner Gesellschaft Einblicke in die Kultur, Geschichte und Gegenwart Taiwans erhalten, um die neuen Dresdnerinnen und Dresdner offen, informiert und ohne Vorbehalte begrüßen zu können.