Neuer Pfarrer der Frauenkirche eingeführt
Wenige Tage nach der Amtsübernahme ist der aus Baden-Württemberg stammende Theologe Markus Engelhardt offiziell als zweiter Pfarrer der Dresdner Frauenkirche eingeführt worden. „Ja, mit Gottes Hilfe“, gelobte der 59-Jährige beim Sonntagsgottesdienst am Altar, die ihm Anvertrauten zu begleiten, zu unterstützen, zu fördern. Die Mitarbeiter der Frauenkirche und Vertreter des Stiftungsrates versicherten ihm ihre Unterstützung, der Dresdner Superintendent Christian Behr segnete ihn.
„Es gibt wirklich keinen Ort, keine Zeit und keine Worte, die zu unpassend sein könnten, als dass wir Gott nicht suchen, anklopfen, bitten, ihm auf den Leib rücken dürfen“, sagte Engelhardt in seiner ersten Predigt als Frauenkirchenpfarrer. „In einer eng getakteten 24-7-Woche steht das Beten, wenn überhaupt noch, für viele nicht weit oben auf der To-do-Liste.“ Aber manchmal komme das Bedürfnis danach „ganz von selbst“.
In Erinnerung an die Not nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verwies er auf die Erfahrung auch „in dieser schwergebeutelten“ Stadt: „Gott bewahrt nicht vor Katastrophen, aber in Katastrophen.“ (dpa)