++ EIL ++

Neuer Geburten- und Ehe-Rekord in Dresden

Zuletzt aktualisiert:

In Dresden sind im Jahr 2016 mit 8542 Kindern so viele wie nie in einem Jahr seit der Wieder­ver­ei­ni­gung zur Welt gekommen. Das waren 332 Geburten mehr als 2015, wie das Dresdner Standesamt am Freitag mitteilte. Unter den 4355 Jungen und 4187 Mädchen waren 156 Zwillinge und fünf Drillinge. Mehr als die Hälfte der Mütter war nicht verhei­ratet, gut ein Viertel wohnte nicht in Dresden, in 1588 Fällen waren ein oder beide Eltern­teile Ausländer. Auch die Zahl der Eheschlie­ßungen erreichte mit 2388 einen neuen Höchst­wert. Im Vergleich zum Vorjahr gaben sich 135 Paare mehr das Ja-Wort, in 240 Fällen waren einer oder beide Partner Ausländer.Die Statistik des Dresdner Standes­amtes im DetailGeburten 2016 Es wurden  8542 (8210) Kinder davon 4355 Jungen und 4187 Mädchen beurkundet. 156 (162) Zwillings- und 5 (3) Drillings­paare erblickten das Licht der Welt. 56 (71) Geburten wurden nachbe­ur­kundet. Diese Kinder wurden im Ausland geboren. Das Geburts­jahr und das Nachbe­ur­kun­dungs­jahr sind im Regel­fall nicht identisch. Die Kinder besitzen die deutsche Staats­an­ge­hö­rig­keit oder es besteht ein anderer Antrags­grund. Es wurden 917 (880) Vater­schaftsan­er­ken­nungen aufge­nommen. Etwa 55 Prozent der Mütter waren ledig und rund 27 Prozent der Eltern wohnen nicht in Dresden. Exakte Angaben liegen aus techni­schen Gründen leider nicht vor. Sternen­kinderFür Sternen­kinder (1) wurden 2016 insge­samt 21 Beschei­ni­gungen ausge­stellt. Die Regelung gibt es seit Mai 2013. Standes­amt­lich einge­tragen werden tot geborene Kinder mit einem Gewicht von unter 500 Gramm. 2013 waren es 41 Anträge, 27 Beschei­ni­gungen wurden rückwir­kend bis 1979 ausge­stellt. 2014 wurden 32 Beschei­ni­gungen rückwir­kend bis 2006 ausge­stellt. 2015 waren es 24. 1588 (1251) Eltern­teile haben eine auslän­di­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit. Die Eltern hatten 106 (117) unter­schied­liche Natio­na­li­täten. 2016 stand Syrien an erster Stelle mit 144 (26) Nennungen, gefolgt von der Russi­schen Födera­tion mit 134 (103), Polen 96 (81), Türkei 85 (81), Tsche­chi­sche Republik 83 (52), sowie China und  Afgha­nistan mit je 59. 221 (53) Eltern­teile konnten ihren Perso­nen­stand nicht nachweisen. Diese Beurkun­dungen wurden mit dem Zusatz versehen „Identität nicht nachge­wie­sen“. Sie stammen wahrschein­lich aus Syrien, Afgha­nistan, Eritrea, Pakistan, Kosovo und Somalia. Eheschlie­ßungen 2016 Es wurden insge­samt 2388 (2253) Eheschlie­ßungen durch­ge­führt, davon 1019 (960) am Samstag, 1809 in der Villa Weigang auf der Goethe­allee, 140 (135) im Kultur­rat­haus, 92 (92) im Schloss Albrechts­berg, 81 (90) im Landhaus, 75 (65) im Lingner­schloss, 57 (38) im Schloss Schön­feld, 47 (42) im Rathaus Weixdorf, 27 (0)   im Kraszewski- Museum, 20 (19) im Palais im Großen Garten, 17 (10) im Weber­mu­seum, 13 (12) im Stadion und zehn Notehe­schlie­ßungen bei lebens­ge­fähr­li­cher Erkran­kung an anderen Ort. Diese Reihen­folge ist keine Wertung der Beliebt­heit der Objekte. Sie ist ein Resultat der angebo­tenen Termine. In der Haupt­saison von Mai bis September liegt die Auslas­tung bei 100 Prozent. Die zeitli­chen und räumli­chen Kapazi­täten der Objekte sind sehr unter­schied­lich. Die meisten Eheschlie­ßungen fanden im September mit 279 und die wenigsten wie jedes Jahr im Januar mit 64 statt.