Neuer Finanz-Hammer für Dynamo
Sportlich befindet sich Dynamo in den letzten Wochen in der 3. Liga in der Erfolgsspur. Die SGD hat durch fünf Siege in den letzten sechs Spielen die Tabellenführung übernommen. Doch finanziell droht dem Verein erneut Ungemach.
Vor zwei Wochen wurde von der Stadt ein bereits zugesagter Zuschuss für das neue Trainingszentrum von einer Mio. Euro gestrichen. Jetzt soll Dynamo auch ohne den Miet-Zuschuss für das Stadion auskommen. In den letzten Jahren flossen ligaunabhängig 1,5 Millionen Euro. Für die kommenden zwei Jahre soll dieses Geld wegfallen. Es ist im neuen Finanzplan der Landeshauptstadt für 2021 und 2022 nicht vorgesehen. Über den Finanzplan wird am kommenden Donnerstag im Stadtrat diskutiert und abgestimmt.
Durch die fehlenden Zuschauer-Einnahmen aufgrund der Corona-Pandemie plant Dynamo bereits jetzt mit einem Minus von 6 Millionen Euro für die laufende Spielzeit. Bleiben die Stadion-Zuschüsse aus dem Rathaus aus, droht dem Verein ein Fehlbetrag von 7,5 Millionen Euro. Interims-Geschäftsführer Enrico Kabus: „Sollte das Geld ausbleiben, droht uns der finanzielle Existenzkampf und wir würden in der 3. Liga versauern.“