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Neuer Dynamo-Aufsichtsrat gewählt

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Die Mitglieder von Dynamo haben den Aufsichtsrat des Vereins gewählt. Bei der Jahres­ver­samm­lung wurden sechs Sitze im Kontroll­gre­mium der SGD neu bestimmt. Die meisten Stimmen bekam Dynamo-Legende Dixie Dörner. Dazu setzten sich bei der Wahl André Gasch, Sven Schel­len­berg, Lars Mai, Thomas Kunert und Hans Eggert durch.Thomas Dathe (Ehrenrat), Jens Heinig (Jugendrat) und Thomas Blümel  (Fange­mein­schaft) gehören weiter zum Aufsichtsrat. Sie wurden von den anderen Gremien des Vereins kooptiert und bleiben bis zum Ablauf ihrer Amtszeit Mitglied im Aufsichtsrat. Insge­samt hatten sich 15 Kandi­daten beworben. Die Kandi­da­ten­liste wurde unter Mitglie­dern und Fans kontro­vers disku­tiert.Neben der Wahl wurde vor allem die Frage disku­tiert, ob der Verein gegen den Pokal­aus­schluss vor ein Zivil­ge­wicht zieht. Die Mitglieder fanden hier einen Kompro­miss. Die Verhand­lungen mit dem DFB sollen fortge­setzt werden. Der Verband soll Dynamo demnach künftig bei struk­tu­rellen Verän­de­rungen unter­stützen. Außerdem soll das Vorstra­fen­re­gister des Vereins gelöscht werden und die offenen Verfahren gegen eine Geldbuße von maximal 30.000 Euro einge­stellt werden.1.400 Mitglieder waren bei der Veran­stal­tung in der Margon-Arena anwesend. Gleich zu Beginn richtete Trainer Olaf Janßen ein Gastwort an die Mitglieder. Der 47-Jährige hielt eine emotio­nale und leiden­schaft­liche knapp halbstün­dige Rede. Er beschrieb die aktuelle sport­liche Situa­tion bei Dynamo und wies unter anderem auf die Probleme beim Trainings­ge­lände hin.Wirtschaft­lich konnte Geschäfts­führer Chris­tian Müller positive Zahlen verkünden. Dynamo erwirt­schaf­tete in der vergan­genen Saison 2012/2013 einen Rekord­um­satz von 22 Millionen Euro und machte ein Gewinn von 692.000 Euro. Müller kündigte einen Fünf-Punkte-Plan für die Lösung der dringendsten Probleme an. Diese seien, den Verein zu vereinen, die Proble­matik der Stadi­on­ver­träge zu lösen, der SGD eine Vereins­heimat zu schaffen, das Kölmel-Darlehen abzulösen und das ausge­glie­derte  Merchan­di­sing in den Verein zurück­zu­holen.Außerdem wurde über zahlreiche Satzungs­än­de­rungs­an­träge disku­tiert und abgestimmt. Unter anderem wurde mit großer Mehrheit in der Satzung festge­schrieben, dass der Verein künftig mit schwarzen Hosen bei Heimspielen aufläuft. Die Mitglie­der­ver­samm­lung dauerte knapp neunein­halb Stunden. Ein Großteil der Medien wurde zu Beginn per Mehrheits­be­schluss ausge­schlossen.

Audio:

Geschäfts­führer Chris­tian Müller zur Mitglie­der­ver­samm­lung
Präsi­dent Andreas Ritter zur Mitglie­der­ver­samm­lung und der Aufsichts­rats­wahl