Neuer Dresdner Schulnetzplan sorgt für Kritik
Für die Schulnetzplanung der Stadtratsmehrheit hagelt es ordentlich Kritik. Die CDU bezeichnete die Pläne von Rot-Grün-Rot als unrealistisch.
Auch Schulbürgermeister Hartmut Vorjohann kritisiert die Pläne. Er wollte eigentlich an der Pfotenhauer Straße in drei Jahren ein Gymnasium ansiedeln. Dort soll nach dem Willen von Rot-Grün-Rot jedoch die Universitätsschule untergebracht werden. Auch das geplante Gymnasium an der Freiberger Straße soll eine Oberschule werden. Damit würden mehr als 150 Plätze im Gymnasialbereich fehlen.
Vorjohanns Vorschlag, dass die 10. Grundschule an der Struvestraße und die Förderschule auf der Zinzendorfstraße die Häuser tauschen, wurde ebenfalls abgelehnt. Damit droht früher oder später auch in der Struvestraße ein großer Platzmangel für die Grundschüler, befürchtet der Schulbürgermeister.