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Neuer Dresdner Finanzbür­germeister braucht Unterstützung

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Zum ersten Januar übernimmt Peter Lames das Amt des Finanz­bür­ger­meister in Dresden. Aufgrund von fehlenden Quali­fi­ka­tionen kann er aber beispiels­weise keine Haushalts­sperren verhängen. Dafür müsste er mindes­tens drei Jahre Erfah­rung in dem Bereich mitbringen. Deswegen soll die Leiterin der Kämmerei zur sogenannten Finanz­be­diens­teten bestellt werden, teilte ein Stadt­spre­cher mit. Darüber muss der Stadtrat noch entscheiden.Die Stadt hat laut Gemein­de­ord­nung (§ 62 Sächs­GemO) die Pflicht das haushalts­wirt­schaft­liche Finanz­wesen von einem Mitar­beiter mit ausrei­chender Quali­fi­ka­tion leiten zu lassen.Die zusam­men­zu­fas­senden Aufgaben sind laut Stadt:- die Aufstel­lung des Haushalts­planes- die Haushalts­über­wa­chung- Aufstel­lung des Finanz­plans- Aufstel­lung Jahres­ab­schluss- Verwal­tung des Vermö­gens- Verwal­tung der SchuldenMit dieser Regelung soll erreicht werden, dass es eine klare Verant­wort­lich­keit für die Gemein­de­fi­nanzen gibt, und die Haushalts- und Finanz­pläne fachkundig aufge­stellt und überwacht werden.Peter Lames sei als Finanz­bür­ger­meister dennoch handlungs­fähig, teilte Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert mit. Lames übernimmt das Amt von Hartmut Vorjo­hann, der neuer Bildungs­bür­ger­meister wird.(Redak­tio­neller Hinweis: Entgegen einer ersten Infor­ma­tion durch die Stadt, ist die Finanz­be­dienste noch nicht bestellt worden, der Stadtrat müsse darüber noch entscheiden, so die korri­gierte Infor­ma­tion aus dem Rathaus. Der Artikel wurde entspre­chend ergänzt.)