Neuer Chefdirigent der Philharmonie unterschreibt Vertrag
Ein echter Sir steht künftig am Pult der Dresdner Philharmonie. Am Freitagmittag hat Sir Donald Runnicles (69 Jahre) seinen Vertrag als Chefdirigent ab der Saison 2025/26 unterschrieben. Der gebürtige Schotte arbeitet seit vielen Jahren in Deutschland – ist Generalmusikdirektor an der Deutschen Oper Berlin und spricht super deutsch. Leider gab es keine Möglichkeit ihn heute vors Mikrophon zu bekommen. Wahrscheinlich ist er im Probenstress, denn heute und morgen Abend steht er vor seinem neuen Orchester mit einem Debussy Ravel Programm.
Spätestens zur Saisoneröffnung im Sommer werden wir ihn dann wieder sehen können in diesem Jahr, das bis zu seinem tatsächlichen Amtsantritt 2025 als designiertes Jahr bezeichnet wird.
Sir Donald Runnicles: „Chefdirigent der Dresdner Philharmonie zu werden, macht mich sehr glücklich. Ich danke dem Dresdner Stadtrat für das Vertrauen, das er mit seinem Votum der Dresdner Philharmonie und mir entgegenbringt. Die Musikerinnen und Musiker der Dresdner Philharmonie verkörpern für mich das Ideal eines großen Orchesters: zusammen werden wir künstlerisch vieles erreichen. Ich bin ganz sicher, dass wir gemeinsam mit unserem Publikum in diesem exzellenten Konzertsaal die Aufgaben, die wir uns selbst stellen, meistern werden, aber auch die Aufgaben, die unsere Zeit an ein modernes Orchester stellt. Musik mitten in der Stadt und gleichzeitig mitten in der Welt lebendig werden zu lassen – dafür werde ich mich mit Leidenschaft einsetzen!“
Frauke Roth, Intendantin derDresdner Philharmonie: „Ich freue mich sehr, dass mit dem heutigen Tag ein für unser Orchester enorm wichtiger Prozess endet und ab der Saison 2025/26 eine neue Ära beginnt. Uns allen war klar, dass es nicht leicht sein würde, einen würdigen Nachfolger für Marek Janowski zu finden. Das Orchester hat sich dafür die nötige Zeit genommen und sich mit Sir Donald Runnicles für einen Dirigenten entschieden, der die Dresdner Philharmonie mit seiner enormen Erfahrung und künstlerischer Expertise an entscheidender Stelle weiterbringen kann. Ich bin überzeugt, dass er mit unseren Musiker:innen auf Augenhöhe in die Zukunft gehen wird und mit dem das Orchester langfristig den unverwechselbaren Geist der Dresdner Philharmonie weiterentwickeln kann.“