Neue Stiegen für den Lilienstein
In der Sächsischen Schweiz wird der Nordaufstieg auf den Lilienstein saniert. Wie die Nationalparkverwaltung mitteilt, werden die Stiegen auf den 415 Meter hohen Tafelberg erneuert. Der Aufstieg ist deswegen gesperrt, an den Wochenenden und Feiertagen ruhen die Arbeiten, dann können Spaziergänger den Weg nutzen. Bereits im vergangenen Jahr war der Südaufstieg saniert worden. Der Lilienstein ist das Wahrzeichen des Nationalparkes, über 100.000 Besucher nutzen jedes Jahr die Holz- und Eisenstufen, um auf das Plateau zu gelangen.
Detail-Informationen zum Bauprojekt
Am Wochenende und an Feiertagen ruhen die Arbeiten und der Nordaufstieg kann begangen werden, hieß es. Die Sperrung tritt jeweils Montag bis Freitag gegen 14:00 Uhr in Kraft.
Die Arbeiter müssen durchgängig alte Farbe abschleifen und neuen Rostschutz aufbringen. Immer wieder sind an den Bauwerken aber auch Eisenteile zu ersetzen. Die Arbeiten in dem steilen Gelände sind aufwändig und benötigen längere Zeit. Je nach Witterung können sie noch einige Monate andauern. Die Nationalparkverwaltung bittet hierfür um Verständnis, hieß es.
Um das 500 Kilometer lange Wegenetz im Nationalpark zu erhalten, sind solche Reparaturarbeiten regelmäßig notwendig. Von einzelnen Holzstufen bis zu komplexeren eisernen Treppenanlagen unterhält die Nationalparkverwaltung rund 80 Steiganlagen. Mit einer Länge von 23 Kilometern überwinden diese eine Höhe von rund 5000 Metern. Sie sind damit eine wichtige touristische Infrastruktur in Sachsens einzigem Nationalpark.
Die durchschnittlichen Kosten dieser Daueraufgaben der Nationalparkverwaltung liegen bei jährlich 500.000 Euro und werden vom Staatsbetrieb Sachsenforst getragen.