Neue Sonderausstellung im Residenzschloss

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Im Residenzschloss eröffnet morgen (8. Juli)  eine neue Sonderausstellung. „Bellum et Artes“ – also Krieg und Kunst, beschäftigt sich mit dem Dreißigjährigen Krieg in Mitteleuropa und seinen Auswirkungen auf die Kunst. Elf namhafte Museen und Forschungsinstitutionen haben sich dafür zusammengefunden.

Der 30 jährige Krieg ist nicht nur wegen seiner Länge eine der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte. Auch durch die dadurch ausgelösten Hungernöte und Seuchen und daraus folgend die Flüchtlingsströme durch ganz Europa, war die Gesellschaft nach dem Krieg eine andere als davor.

Dass eine solche Katastrophe die Kunst allerdings nicht zum Erliegen bringt – zeigt diese Sonderausstellung. Kunst diente der Repräsentation von Macht, als diplomatisches Geschenk, der Dokumentation von Kriegshandlung oder der Mahnung zum Frieden. All das zeigen die rund 350 Exponate.

Bis zum 4. Oktober geht die Schau Bellum et Artes im Residenzschloss.

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