• (Fotos: © Ostmodern.org)

  • (Fotos: © Ostmodern.org)

  • (Fotos: © Ostmodern.org)

Neue Mensa wird nun saniert

Zuletzt aktualisiert:

Rund 24 Millionen Euro: das ist die Summe, die jetzt für die Sanierung der Neuen Mensa in Dresden freigegeben wurde. Jetzt wird gerade die Alte Technik samt Leitungen abgerissen, auch Schadstoffe müssen raus aus dem baufälligen Gebäude. Auf dem Außengelände werden gerade alte Leuchten und Bänke zurückgebaut, teilte das Sächsische Immobilien und Baumanagement auf unsere Anfrage hin mit. Die Küche und auch die Essenausgabe bekommen ein völlig neues Konzept, die Speisesäle sollen aber in ihrer ursprünglichen Form erhalten bleiben. Bis zum Wintersemester 2020/21 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

"Küche und Ausgabe erhalten ein völlig neues Konzert, die Speisesäle sollen aber ursprünglichen Form behalten. Auch die besonderen Moki-Decken (speziell angefertigte Gips-Platten) und die Holzverkleidungen, die für den besonderen Charme der DDR-Architektur sorgen, sollen erhalten bleiben."

Die Bausubstanz des in den 70er Jahren errichteten Gebäudes war so marode, dass die Mensa schließen musste. Im Oktober 2014 wurden dort die letzten Portionen Mensa-Essen ausgegeben.
Damit die Studierenden nicht auf eine warme Mahlzeit verzichten müssen, wurde damals das „Zeltschlösschen“ am Nürnberger Platz errichtet. Neues Leben gab es zwischendurch dann aber doch in der ehemaligen Mensa. Von Oktober 2015 bis Ende 2016, nutzte das Land Sachsen das Gebäude an der Bergstraße als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge. Die Einbauten, die für diese Nutzung eingebaut wurden, sind mittlerweile aber wieder entfernt.

Der Sanierungsentwurf für die Außenhülle stammt von Ulf Zimmermann. Er selbst hat an der technischen Universität in Dresden Architektur studiert. Das Denkmal soll mit der Sanierung dann auch eine Terrasse bekommen.