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Neue Hoffnung für Laubegaster Schiffswerft

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Neue Hoffnung für die Laube­gaster Schiffs­werft. Eine Genos­sen­schaft hat sich zusam­men­ge­schlossen, um die insol­vente Werft zu retten. Aller­dings gebe es noch kein konkretes Angebot, sagte uns ein Sprecher des Insol­venz­ver­wal­ters. Man sei aber in Gespräch. Die Werft war vor zwei Jahren in finan­zi­elle Schief­lage geraten, der Betrieb wurde Ende März einge­stellt. 20 Mitar­beiter verloren ihre Jobs.Am 11. Januar 2011 hatte die Werft Insol­venz angemeldet. Bei der Suche nach einem neuen Investor "gibt es eine Reihe weiterer Inter­es­senten", sagte ein Sprecher des Insol­venz­ver­wal­ters. Man stehe mit der Genos­sen­schaft in Kontakt. Ein Angebot liege jedoch noch nicht vor. Nach mehr als 150 Jahren musste das Tradi­ti­ons­un­ter­nehmen geschlossen werden. Die Mitar­beiter hatten bereits Ende Februar die Kündi­gung erhalten. In der Laube­gaster Werft wurden vor allem histo­ri­sche Dampf­schiffe restau­riert und rekon­stru­iert. Die Mitglieder der Genos­sen­schaft "Schiffs­werft Dresden/Laube­gast eG" sind optimis­tisch und haben bereits mit der Mitar­bei­ter­suche begonnen. Zur Genos­sen­schaft gehört unter anderem Stahl­bau­un­ter­nehmer Peter Hänel aus Dresden. Er will ab sofort Fachleute für den Weiter­be­trieb der Werft in seinem Unter­nehmen einstellen. Geht es nach ihm, soll die Werft ab dem 1. Juni wieder ihren Betrieb aufnehmen.