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Neue Generaldi­rektorin der Kunstsammlungen vorgestellt

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Ein halbes Jahr vor ihrem offizi­ellen Amtsan­tritt hat sich am Mittwoch die neue General­di­rek­torin der Kunst­samm­lungen in Dresden vorge­stellt.Marion Acker­mann ist für eine Stipp­vi­site von Düssel­dorf an ihren künftigen Arbeitsort ins Residenz­schloss gekommen. Vor drei Wochen hatte das Kunst­mi­nis­te­rium die 51-jährige Kunst­his­to­ri­kerin zur Nachfol­gerin von Hartwig Fischer berufen, der seit Anfang April Direktor des British Museum in London ist. Acker­mann hatte zuvor eine Findungs­kom­mis­sion mit ihrem Konzept für die Kunst­samm­lungen überzeugt.Acker­mann will die Staat­li­chen Kunst­samm­lungen Dresden (SKD) als einzig­ar­tigen Verbund forschender Museen weiter­ent­wi­ckeln. Dabei will sie in der Region vorhan­denes Poten­zial einbinden und mit den Mitteln der Kunst zu einer weltof­fenen und liberalen Gesell­schaft beitragen. "Ich freue mich sehr auf die Zeit", sagte die 51-Jährige am Mittwoch bei ihrer Vorstel­lung.Die Leiterin der Kunst­samm­lung Nordrhein-Westfalen tritt ihr neues Amt am 1. November an und hat einen Vertrag für acht Jahre. Für sie liegt der Reiz in der beson­deren Konstel­la­tion der SKD, dem "Dialog von Freier und Angewandter Kunst" und der Dimen­sion der Sammlungen von den Altmeis­tern über Ethno­logie und Kunst­hand­werk bis Gerhard Richter. (mit dpa)