Neue Forschungsgeräte für Nationales Tumorcentrum der Uniklinik
Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an der Uniklinik Dresden steht den Forschern ab sofort eine europaweit nahezu einmalige Forschungsanlage zur Verfügung. Sechs Millionen Euro sind in die sogenannte Bildgebungsplattform investiert worden. Am Mittwochnachmittag wird die Anlage feierlich eingeweiht. Damit können die Forscher Patienten mit neuester Tomographie-Technik durchleuchten, Strahlentherapien verbessern und noch zielgenauer arbeiten. Aktuell sind die Anlagen in einem Forschungscontainer, 2020 wird dann der Neubau für das NCT eröffnet.
Das im Aufbau befindliche NCT Dresden wird gemeinsam getragen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, der Medizinischen Fakultät der TU Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf (HZDR).
Der Freistaat investiert 22 Millionen Euro in das Gebäude mit Hightech-Ausstattung, der Bund übernimmt 90 Prozent der jährlichen Betriebskosten von 15 Millionen Euro. Ab 2020 sollen dort 200 Wissenschaftler und Ärzte zusammenarbeiten. Ihnen stehen modernste Laboratorien, Behandlungsräume, Bereiche für Patientenstudien, eine Anlage für Strahlentherapie sowie ein „OP der Zukunft“ zur Verfügung. Im April war Richtfest gefeiert worden.