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Neue Carolabrücke: heute gibt's konkrete Entwürfe

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Mit Spannung werden heute die konkreten Entwürfe für die neue Carolabrücke erwartet. Die vier Planungsbüros stellen ihre Modelle am Vormittag dem Begleitgremium vor. Am späten Nachmittag wird dann auch die Öffentlichkeit informiert. 

Die Planer haben einen vorgegebenen Kostenrahmen: 140 Millionen Euro darf der Ersatzneubau maximal kosten. Nach der Präsentation startet eine umfangreiche Bürgerbeteiligung, bevor im September der Stadtrat entscheidet, welcher Entwurf umgesetzt wird.  

Nachdem die vier Planungsbüros ihre konkreten Entwürfe vorgestellt haben, wird es im Stadtforum eine Ausstellung beim „Offenen Rathaus“ am 13. Juni geben. Die Schau ist ab diesem Tag immer wochentags zu sehen. Gleichzeitig startet eine Online-Plattform, dort können die Dresdner ihre Meinungen abgeben und auch abstimmen.

Zuvor befassen sich am 5. Juni 2026 Fachexperten mit den eingereichten Arbeiten. Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtplanung, Architektur, Ingenieurwesen und Denkmalschutz bewerten die Entwürfe und arbeiten deren jeweilige Stärken sowie Herausforderungen heraus. Die Ergebnisse der fachlichen Begutachtung werden am 10. Juni im öffentlichen Teil der Sitzung des Bauausschusses vorgestellt. Sie bilden zugleich eine wichtige Grundlage für die anschließende Diskussion mit der Stadtgesellschaft.

Geplant sind zahlreiche Gesprächsrunden und ein weiterer Bürgerdialog am 17. Juni. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung will die Stadt Anfang August vorstellen. Anschließend erarbeitet ein Expertengremium eine Empfehlung an den Stadtrat, der dann am 3. September entscheiden soll, welches Planungsbüro mit dem Brückenbau beauftragt wird.