- Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben auch in diesem Jahr viel vor. (Symbolbild)
Neue App, Fahrzeuge und Baustellen: DVB-Ausblick 2023
Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben für das Jahr 2023 große Pläne. Bis zum Sommer sollen alle 30 neuen Straßenbahnwagen auf den Schienen unterwegs sein, sagte uns DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. Bislang rollen fünf der modernen Fahrzeuge durch das Stadtgebiet.
Die Linie 13 soll von Mickten nach Kaditz verlängert werden und dadurch das neue Wohngebiet, welches nahe dem Elbepark entstanden ist, besser an das Shopping-Center anbinden. Außerdem ist das Ende der Großbaustelle Großenhainer Straße in Sicht: Bis zum Sommer soll diese Geschichte sein. Damit können die neuen Straßenbahnwagen aufgrund der breiteren Schienen auch auf der Linie 3 fahren.
Zugleich starten neue Bauarbeiten: Ab Mai geht es los auf der Bautzner Straße, dadurch ist die Linie 11 betroffen. Ebenfalls im Mai rücken die Arbeiter auf der Blasewitzer und Loschwitzer Straße an, dadurch sollen die Linien 6 und 12 wieder schneller unterwegs sein. In Radebeul werden die Haltestellen „Hauptstraße“ und „Zinzendorfstraße“ barrierefrei.
Geplant sind auch zahlreiche kleinere Reparaturen im Gleisnetz - zum Beispiel im März auf der Gerokstraße, im April am Nürnberger Platz, in den Sommerferien auf der Lennéstraße, am Straßburger Platz und auf der Marienbrücke sowie auch im Herbst auf der Leipziger Straße.
49-Euro-Ticket sorgt für Herausforderungen
Ein ganz besonderes Highlight, so Hemmersbach, wird die Einführung des 49-Euro-Tickets. Die technische Umsetzung in der App und die Anpassung der Abos steht im Fokus. Diskutiert wird auch, ob DVB-Kunden ihr ABO in der App dann zusätzlich für ein paar Euro auf die Nutzung der MOBIbikes bzw. Mitnahmemöglichkeit upgraden können. Bislang ist das bei der Nutzung des Abo-Angebotes inklusive.
Neue moderne DVB-App am Start
Neu ist auch eine modernere App der DVB. Damit sollen künftig MOBIbikes oder auch die gelben Shuttles direkt aus einer digitalen Anwendung gebucht werden können. Bislang mussten dafür zusätzlich Apps installiert werden. Die neue App soll im Frühjahr an den Start gehen.
Im September werden dann alle Fahrzeuge mit Sensoren ausgestattet. Dadurch können sich Fahrgäste einen Überblick verschaffen, wie stark diese ausgelastet sind.
