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Neue alte Idee: Dresdner Airport soll „Kurt-Biedenkopf-Flughafen“ heißen

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Der Dresdner Flughafen soll künftig „Kurt-Biedenkopf-Flughafen heißen“. Das zumindest empfiehlt Landtagspräsident Matthias Rößler. Damit soll der verstorbene Alt-Ministerpräsident eine bleibende Würdigung erfahren. Biedenkopf hat den Freistaat und die Stadt Dresden entscheidend geprägt, sagte Rößler der BILD-Zeitung. „Ein Flughafen steht für Freiheit, Wirtschafts-und Wissenschaftskontakte - und er ist für Urlauber zugleich Heimat. Diese Mischung passt zu Biedenkopf“. Als Miteigentümer der Mitteldeutschen Flughafen AG könne der Freistaat selbst aktiv werden, so Rößler weiter.

Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Schon im Juli hatte die Kleinpartei Bürgerallianz Sachsen eine Umbenennung der Flughäfen Dresden und Leipzig vorgeschlagen. Als Namenspatron für Dresden wurde da bereits Kurt Biedenkopf und für den Airport-Leipzig Halle der frühere Gewandhauskapellmeister Kurt Masur ins Spiel gebracht.

Kurt Biedenkopf war am 12. August 2021 im Alter von 91 verstorben. Er war der erste Ministerpräsident Sachsens nach der Wiedervereinigung. Am vergangenen Samstag wurde Biedenkopf auf dem Dresdner Nordfriedhof im engsten Familienkreis beigesetzt. Am 3. September ist der Staatsakt in der Frauenkirche geplant. Dazu haben sich neben dem Bundespräsdienten, auch der Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, und die Kanzlerin angekündigt.