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Nationales Centrum für Tumorerkrankungen entsteht in Dresden

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An der Uniklinik ist am Mittwoch­nach­mittag der Grund­stein für das neue Natio­nale Centrum für Tumor­er­kran­kungen gelegt worden. Dort soll ab 2019 die Erfor­schung von Krebs­er­kran­kungen und die Versor­gung von Patienten in einem hochmo­dernen Komplex vereint werden. Es entstehen Labora­to­rien, Behand­lungs­zimmer und Räume für Patien­ten­stu­dien. Die Uniklinik arbeitet dort zusammen mit der TU Dresden und dem Forschungs­zen­trum Rossen­dorf. Der Freistaat stellt 22 Millionen Euro bereit. Wissen­schafts­mi­nis­terin Dr. Eva-Maria Stange sagte: "Mit der heutigen Grund­stein­le­gung für den NCT-Neubau werden die Voraus­set­zungen dafür geschaffen, dass Forschern eine weltweit einma­lige Verbin­dung von neuar­tigen OP-Methoden, biolo­gi­scher Bildge­bung, modernster Krebs­me­di­ka­mente und hochprä­ziser Strah­len­the­rapie unter einem Dach zur Verfü­gung steht." Einrich­tungen für Patien­ten­stu­dien werden zu neuen Ansätzen in der Medizi­ni­schen Onkologie, der Moleku­laren Tumor­dia­gnostik und eine Reihe spezia­li­sierter Forschungs­la­bore geschaffen, so die Erwar­tung Stanges."Nicht zuletzt haben Tumor­pa­ti­enten hier ausge­zeich­nete Aussichten, den neuesten Erkennt­nissen entspre­chend behan­delt zu werden." Das im Aufbau befind­liche NCT Dresden wird gemeinsam getragen vom Deutschen Krebs­for­schungs­zen­trum (DKFZ), dem Univer­si­täts­kli­nikum Carl Gustav Carus, der Medizi­ni­schen Fakultät der TU Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden Rossen­dorf (HZDR). Aktuell arbeiten in der Hochschul­me­dizin Dresden mehr als 500 Ärzte, Forscher und weitere Mitar­beiter daran, krebs­kranke Patienten zu versorgen und durch Forschungen die Thera­pien von Krebs­er­kran­kungen weiter zu verbes­sern. Im HZDR sind es weitere 150 Forscher und Mitar­beiter. Mit dem Aufbau des NCT ist ein Poten­tial von weiteren 200 neuen Stellen gegeben, hieß es vom Freistaat. Nach der Aufbau­phase erhält das NCT Dresden von 2019 an eine jährliche Förde­rung von 15 Millionen Euro, die zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Freistaat Sachsen finan­ziert wird.