Keine Einigung im Prozess um Hofbräuhaus gegen Hofbrauhaus
Das Hofbrauhaus an der Hamburger Straße muss um seinen Namen fürchten. Das Münchner Hofbräuhaus ist gegen die Dresdner vor Gericht gezogen.
Der Grund: Die Verwechslung des Namens sei gerade im internationalen Bereich zu groß. Da es in vielen Sprachen kein „äu“ gibt, sei das Hofbräuhaus in München für viele internationale Gäste stattdessen ein „Hofbrauhaus“, das sagte Hofbräusprecher Stefan Hempel der dpa.
Der Dresdner Unternehmer John Scheller hält allerdings dagegen. Er erklärt, ein Patent für den Markennamen zu besitzen. Der würde sich nämlich auf den alten Standort der Dresdner Traditionsbrauerei von 1872 beziehen, wo bis 1921 Bier gebraut wurde. Vor elf Jahren brachte Scheller das Pils und Schwarzbier dann wieder in die Regale seiner vier Lebensmittelmärkte in Dresden und Umgebung.
Am Dienstag ist der Prozess am Gericht in München gestartet. Am ersten Prozesstag wurde zwischen den beiden Parteien jedoch keine Einigung gefunden. Die Entscheidung wurde vertagt und wird nicht vor April 2022 getroffen werden.
