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Nächster Rohrbruch in Dresden: Feuerwehrmann steckt bis zum Hals im Wasser

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In der Dresdner Neustadt hat es innerhalb von 11 Tagen wieder eine Überschwemmung gegeben. Wie die Feuerwehr mitteilte, hat sich erneut ein Wasserrohrbruch an der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße ereignet. Auch diesmal sind nicht nur die Straße sondern wieder zwei Tiefgaragen davon betroffen. Die Feuerwehr ist mit 18 Kräften vor Ort und pumpt das Wasser ab. Am 24. April hatte bereits ein Rohrbruch die Neustadt überschwemmt.

Feuerwehrmann steckte bis zum Kinn im Wasser

Während Mitarbeiter des Netzbetreiber Sachsenenergie die Wasserzufuhr abgeschiebert haben, erkundeten Einsatzkräfte der Feuerwehr das genaue Schadensausmaß. Dabei rutschte ein Kollege in einer Grube ab und steckte bis zum Kinn im Wasser. Er konnte sich jedoch aus eigener Kraft aus der Notlage befreien und blieb unverletzt. Neben den vollgelaufenen Tiefgaragen steht auch ein Bagger bis zur Hälfte in einer mit Wasser gefüllten Baugrube.

Braunes Wasser aus dem Hahn laut Sachsenenergie unbedenklich

Durch das Abschiebern der Wasserzufuhr und den massiven Wasseraustritt waren zahlreiche Haushalte von Druckabfall bzw. Versorgungsausfall betroffen. Inzwischen läuft die Versorgung aber wieder stabil. Wie Sachsenenergie am Vormittag weiter mitteilte, könnte es aktuell noch zu Trübungen im Wasser kommen. Diese sind jedoch gesundheitlich unbedenklich. Grund für die braunen Verfärbungen ist, dass das Wasser jetzt durch eine andere Transportleitung geführt wird, in der das Wasser sonst teilweise in die andere Richtung fließt. Aktuell wird die Leitung gespült, so dass es vereinzelt zu Wasseraustritt kommen kann, der jedoch ungefährlich ist.

Am Montag beginnen die Reparaturarbeiten und die Ermittlungen zu den Ursachen. Die Dr.-Friedrich-Wolf-Straße muss in diesem Bereich bis auf Weiteres gesperrt bleiben.

Zur Schadenshöhe gibt aktuell noch keine Informationen.

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