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Nadine und Frans aus Cossebaude sind „genialsozial“

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Für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen: Rund 30 000 Schüler arbeiten am Dienstag in Sachsen für einen guten Zweck. Im Rahmen des Aktionstages „genialsozial - Deine Arbeit gegen Armut“ jäten sie Unkraut, bauen Zäune oder etikettieren Ware. Auf ihren Lohn verzichten sie. Stattdessen kommt das erarbeitete Geld sozialen Projekten in Sachsen, aber auch in Entwicklungsländern weltweit zugute.

Mit dabei sind auch Nadine Oehme vom Vitzthum Gymnasium und Frans („ja mit s, nicht mit z“) Göbel von der Oberschule Cossebaude. Beide verstärken unsere Redaktion, recherchieren und verfassen Tipps für die Sommerferien, befassen sich mit Interviews und Audiosoftware und erstellen einen Beitrag zu „genialsozial“. Ihre Einnahmen werden für soziale Zwecke gespendet und fließen zum Teil auch in die Klassenkasse für den Abiball oder Schulprojekte.

Der landesweite Aktionstag findet bereits zum 15. Mal statt und ist von der Sächsischen Jugendstiftung ins Leben gerufen worden. In diesem Jahr soll unter anderem ein Verein gefördert werden, der für Frauen- und Kinderrechte in Burkina Faso kämpft. Außerdem sollen die Mittel zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Madagaskar und auf den Philippinen eingesetzt werden. (red mit dpa)