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Nachwuchs für Dresdner Feuerwehr

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Bei der Dresdner Feuer­wehr starten 19 junge Männer jetzt im August ihre Ausbil­dung. Sie hatten sich im Theorie- und Sport­test durch­ge­setzt, 160 Bewerber waren angetreten. Die Männer werden an der Landes­feu­er­wehr­schule, im Ausbil­dungs­zen­trum in Übigau, sowie in den Wachen der Berufs­feu­er­wehr zum Brand­meister und dann noch im Kranken­haus zum Rettungs­sa­ni­täter ausge­bildet. Die angehenden Feuer­wehr­leute verdienen während der Ausbil­dung 950 Euro im Monat, teilte Feuer­wehr­chef Andreas Rümpel mit. Ab Dezember wieder Bewerber für Feuer­wehr gesuchtAb Dezember sucht die Feuer­wehr dann wieder Nachwuchs fürs kommende Ausbil­dungs­jahr. Da viele Feuer­wehr­leute in den nächsten fünf Jahren in Rente gehen, werde der Bedarf steigen, sagte Rümpel. Zudem ging die Zahl der Bewerber in den vergan­genen zehn Jahren um etwa 50 Prozent zurück. Derzeit sind rund 650 Mitar­beiter bei der Berufs­feu­er­wehr angestellt. In den vergan­genen Jahren wurden jährlich etwa 19 Bewerber ausge­bildet. Sie müssen zwischen 18 und 32 Jahre alt sein, müssen einen Sport­test - vergleichbar mit dem Deutschen Sport­ab­zei­chen -  absol­vieren, aber auch Theorie- und Geschick­lich­keits­test bestehen.Frank Gommlich:Von der Uni zur Berufs­feu­er­wehrNeu dabei ist beispiels­weise auch Frank Gommlich. Der 31-jährige hatte an der TU Freiberg die Feuer­wehr-APP entwi­ckelt, die bundes­weit für Schlag­zeilen sorgte und nun sachsen­weit von allen Feuer­wehren einge­setzt wird. Er war zuletzt auch stell­ver­tre­tender Chef der Feuer­wehr in Wilsch­dorf. Zu Jahres­be­ginn wechselte Gommlich vom wissen­schaft­li­chen Betrieb zur Dresdner Berufs­feu­er­wehr und absol­viert die Ausbil­dung im gehobenen Dienst. Auch dort wird es in den nächsten Jahren steigenden Bedarf geben, hieß es.