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Nach Todesschüssen an DDR-Grenze: Nur 12 Jahre Haft für Leipziger Ex-Stasimann?

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Heute Mittag wird das Urteil gegen den Leipziger Ex-Stasi-Offizier erwartet, der 1974 am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße in Berlin einen Mann erschossen haben soll. Nach Überzeugung der Berliner Staatsanwaltschaft habe er den 38-jährigen Polen aus kurzer Distanz von hinten erschossen - zur „Unschädlichmachung“ im Auftrag der Stasi. Der Pole hatte zuvor seine Ausreise per Bombendrohung erzwingen wollen.

Für den mittlerweile 80-jährigen Leipziger werden 12 Jahre Haft wegen heimtückischen Mordes gefordert. Er selbst bestreitet die Tat und will einen Freispruch. Seine Verteidigung erklärte, ss sei nicht erwiesen, dass ihr Mandant der Schütze gewesen sei. (mit dpa)