- Die Kiezlichter sind seit Jahren in der Neustadt unterwegs, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.
Nach SPD fordert auch CDU in Dresden Erhalt der „Kiezlichter“
Nach der SPD fordert jetzt auch die CDU bei uns in Dresden den Erhalt der Präventions-Teams „Kiezlichter“ aus der Neustadt. Johannes Schwenk von der CDU Neustadt und Bruno Felgentreu, Vorsitzender der CDU Altstadt, sprechen sich außerdem für die Ausweitung der Präventions-Teams auf den Postplatz aus.
Dort nehmen Kriminalität und Gewalt weiter zu. Eine aktuelle Antwort des Oberbürgermeisters auf eine CDU-Anfrage zur Situation am Postplatz zeigt eine deutliche Verschärfung der Sicherheitslage gegenüber 2024. Während im ersten Halbjahr 2024 noch 132 Straftaten registriert wurden, waren es im ersten Halbjahr 2026 bereits 247.
Bruno Felgentreu erklärt: „Wer abends am Postplatz auf die Bahn wartet oder im Umfeld wohnt, soll sich sicher fühlen. Die Zahlen zeigen, dass wir hier handeln müssen. Neben Straftaten sind es vor allem Lärm, Müll, Pöbeleien und Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen, die den Menschen zu schaffen machen.“
Hintergrund ist der Haushaltsentwurf für 2027/28. Darin sind die bisher vorgesehenen 170.000 Euro für die Kiezlichter nicht mehr eingeplant.
Die Teams sind seit Jahren in der Neustadt unterwegs, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen.
