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Nach Explosion bei IKEA - erste Zeugen melden sich

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Nach der Detonan­tion eines kleineren Spreng­satzes am Abend in der IKEA-Filiale im Elbepark laufen die Ermitt­lungen. Die Polizei fahndet mit einem Phantom­bild nach dem mutma­ß­li­chen Täter. Gesucht wird ein ca 40 Jähriger, ca. 1.65 Meter großer Mann mit kurzen blonden Haaren.  Mittler­weile haben sich 12 Zeugen gemeldet.Zwei Menschen verletztDurch den Knall bei der Detona­tion in der Küchen­ab­tei­lung wurden zwei Personen verletzt. Sie haben nun mit einem Knall­trauma und Hörpro­blemem zu kämpfen. Ikea wurde am Abend evaku­iert ist aber heute wieder offen. Die Polizei bittet Kunden um erhöhte Wachsam­keit, warnt aber vor Panik­mache. Explo­sionen in Belgien, Frank­reich und den Nieder­landen Ob es einen Zusam­men­hang mit Anschlägen auf Ikea-Filialen in Frank­reich und Belgien sowie den Nieder­langen gibt, ist offen. Die Dresdner Polizei hat die Kollegen um Mithilfe bei dem Fall gebeten. Dort waren im Mai Spreng­sätze explo­diert.  Verletzt wurde niemand, es gab keinen nennens­werten Schaden. Die Unter­su­chung des Dresdner Spreng­satzes soll über Paral­lelen Aufschluss geben. Es könnte sich bei dem Anschlag auf die IKEA-Filiale am Elbepark aller­dings auch um einen Tritt­brett­fahrer handeln, so die Staats­an­walt­schaft.Ikea ruft zu erhöhter Wachsam­keit aufDie Deutsch­land-Zentrale von Ikea hat ihre Möbel­häuser zu erhöhter Wachsam­keit aufge­rufen. Die Sicher­heits­maß­nahmen werden aber nicht erhöht, hieß es. Für die Kunden bestehe kein Grund zur Besorgnis, sagte eine Sprecherin. "Wir wissen nicht, ob es einen Zusam­men­hang gibt„, sagte Sprecherin Sabine Nold. Die Krimi­nal­po­lizei sei dabei, das zu ermit­teln. "Wir haben keine Drohung bekommen - weder in der Zentrale noch in dem betrof­fenen Einrich­tungs­haus." Es gebe daher bislang auch keinerlei Hinweise auf eine Erpres­sung. Nach der Explo­sion habe man "alle Häuser über den Vorfall infor­miert und sie gebeten, sehr aufmerksam zu sein".