Nach einem Jahr noch immer Streit um Bettensteuer
Auch ein Jahr nach Einführung der Bettensteuer in Dresden läuft der Tourismusverband noch Sturm gegen die Abgabe. Verbandsvorsitzender Johannes Lohmeyer sagte die Bilanz sei desaströs. Vor allem Geschäftsreisende würden sich massiv über die Höhe und Art ihrer Erhebung aufregen. Lohmeyer sieht Arbeitsplätze in Gefahr, da Kongresse und Konferenzen in andere Städte verlegt würden. Er sieht die Berherbungssteuer auch mit als Ursache für das Wegbleiben von Touristen. Die Stadt freut sich dagegen über die Bettensteuer. Rund sechs Millionen Euro würden so jährlich in die Stadtkasse fließen. Seit 1. Juli 2015 müssen Gäste in Dresden die sogenannte Beherbergungssteuer zahlen. Die Höhe ist nach Übernachtungspreis gestaffelt