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Nach Einbruch im Grünen Gewölbe - Polizei hat neue Erkenntnisse

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Es gibt neue Erkenntnisse nach Einbruch ins Historische Gewölbe in Dresden. Wie Staatsanwaltschaft und die Polizei mitteilten, gehen die Ermittler jetzt von sieben Tätern aus. Außerdem gibt es neue Fakten zum Tatfahrzeug. Demnach soll es sich um einen Audi S6, Baujahr 2006 handeln. Dieser war drei Monate vor Tat im August in Magdeburg von einem Unbekannten gekauft worden. Die Polizei geht davon, dass der Abholer des Wagens in Verbindung mit dem Einbruch stehen könnte. Deswegen wurde jetzt ein Phantombild des Mannes veröffentlicht. Bislang sind bei der SOKO über 1300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Täter

Diese Person war etwa 25 Jahre alt, hatte dunkle Haare und war von schlanker Statur. Zwischenzeitlich ist ein Phantombild des Verdächtigen erstellt worden (https://www.polizei.sachsen.de).

Wer kennt die abgebildete Person? Wer kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Das Tatfahrzeug ist vermutlich ein Audi S6

Das Fluchtfahrzeug könnte nach dem Kauf vermutlich farblich verändert worden sein, teilte die Polizei mit. Es war vermutlich schon vor dem Einbruch im Stadtverkehr Dresden unterwegs.

Die Polizeidirektion Dresden nimmt Hinweise unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Oberstaatsanwald Jürgen Schmidt zu den Erkenntnissen

Medieninformation zum Nachlesen

Gemeinsame Medieninformation
Staatsanwaltschaft Dresden
Polizeidirektion Dresden

Öffentlichkeitsfahndung

Einbruch in Historisches Grünes Gewölbe

Phantombild eines möglichen Tatbeteiligten erstellt

Neue Erkenntnisse zum Fluchtfahrzeug

Ermittler gehen von mindestens sieben Tätern aus

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Sonderkommission "Epaulette" haben die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe weiter vorangetrieben.

Die Ermittler konnten zwischenzeitlich neue Erkenntnisse rund um das Tatfahrzeug herausarbeiten. Die Täter hatten einen Audi S6 (Sportversion des Audi A6) bei ihrer Flucht zunächst genutzt und später in einer Tiefgarage an der Kötzschenbroder Straße in Brand gesetzt. Anders als der Audi A6 hat der Audi S6 u. a. einen Kühlergrill mit vertikalen Chromstreben, eine Auspuffanlage mit vier Endrohren, Außenspiegel mit silberfarbenen Gehäuse und ein LED Tagfahrlicht in der Stoßstange. 

Demnach ist der Audi S6 (Baujahr 2006) 2017 abgemeldet und im August 2019 von einer Privatperson an einen Unbekannten verkauft worden. Den Wagen hat ein junger Mann bei dem Verkäufer in Magdeburg abgeholt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Abholer im Zusammenhang mit dem späteren Einbruch steht.

Diese Person war etwa 25 Jahre alt, hatte dunkle Haare und war von schlanker Statur. Zwischenzeitlich ist ein Phantombild des Verdächtigen erstellt worden
(https://www.polizei.sachsen.de).


Wer kennt die abgebildete Person? Wer kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Gleichzeitig ist die These, wonach von einer längerfristigen Planungsphase der Täter auszugehen ist, weiter untermauert worden. Das Fluchtfahrzeug ist möglicherweise kurz vor der Tat am 25. November 2019 farblich verändert worden. Ursprünglich war der Audi stratosblau. Zeugen hatten ein derartiges Fahrzeug Tage vor dem Einbruch in Dresden gesehen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Täter den Audi umlackiert bzw. umfoliert haben könnten, so dass dieser am Tattag als helles Fahrzeug mit dunklem Dach wahrgenommen wurde.

Wer hat einen stratosblauen Audi S6 in der Woche vor dem 25.11.2020 im Stadtgebiet Dresden wahrgenommen? Sind bundesweit Werkstätten bekannt, in denen zum fraglichen Zeitraum ein Audi S6 farblich umgestaltet wurde?

Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer
(0351) 483 22 33 entgegen.

Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe gehen Staatsanwaltschaft und Polizei inzwischen von mindestens sieben Tätern aus. Diese Einschätzung ergab sich zunächst aus einer Fallanalyse der Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen. Weitere Ermittlungen sowie umfassende Videoauswertungen bestätigten diese These.

Zwischenzeitlich sind bei der Sonderkommission "Epaulette" knapp 1.300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Aufgrund der Fülle der Hinweise werden diese priorisiert bearbeitet.